« Back to Glossary Index

Damit ein Prozess als fähig bezeichnet wird, muss er die Anforderungen der Kunden erfüllen. Um eine einfache Prozessfähigkeitsberechnung durchzuführen, muss der Prozess statistisch unter Kontrolle und somit auch vorhersagbar sein. Zudem muss eine geeignete Verteilung identifiziert werden, an die die Daten angenähert werden können. Ein Beispiel dafür stellt ein normalverteilter Datensatz dar. Bei der Prozessfähigkeitsberechnung gibt es unterschiedliche Ansätze. So kann bei der Fähigkeitsbeurteilung die Fehlerrate in „Parts per Million“ (ppm) angegeben, oder es kann der Sigma-Wert berechnet werden. Sehr weit verbreitet ist auch die Berechnung diverser Prozessfähigkeitsindices wie dem Cp- oder CpK-Wert:

Die Definition des Cp-Werte gilt sinnvoller Weise dann, wenn sowohl eine obere als auch eine untere Spezifikationsgrenze gegeben sind. Der Cp-Wert gibt dabei das Verhältnis der vorgegebenen Toleranz zur Prozessstreuung an, der Cpk-Wert gibt als Zusatz den mittleren Abstand der Verteilung zu den Spezifikationsgrenzen an. Dabei sollten beide einen Wert von 1,33 bzw. besser 1,67 überschreiten um ein wirklich fähigen Prozess zu beschreiben.

« Back to Glossary Index