Ziel der Lean Six Sigma Methode ist es die Prozessstreuung zu minimieren, Kosten zu senken und Qualität sowie Produktivität zu steigern. Dazu wird in 5 Schritten des Six-Sigma-Verbesserungsprozesses – dem sogenannten DMAIC-Zyklus – der jeweilige Prozess analysiert und optimiert. Six Sigma (6σ) ist ein Managementsystem zur Prozessverbesserung, das mit einem fest vorgegebenen Projektstrukturplan (DMAIC-Zyklus) durch Verbesserungsprojekte, die Qualitäts- und Produktivitätsziele umsetzt. Dabei stehen die Kundenbedürfnisse und die Ergebnisverbesserung im Mittelpunkt. Diese Ziele werden durch Anwendung der Lean-Tools, Qualitätswerkezuge und statistischen Methoden erreicht.

In der Literatur weisen alle Autoren auf die Kombination beider Methoden hin. Diese Kombination würde durch die Anwendung von Lean Management und Six Sigma sowohl die Verschwendung, als auch die Variation reduzieren. Zusätzlich wird vermerkt, dass Six Sigma datenbasiert ist. Bei Anwendung der Lean-Methoden führt im Regelfall die Verminderung der Verschwendung zur Reduzierung der Puffer, die eingeführt wurden, um die Variation des Prozesses auszugleichen. Werden diese Puffer abgebaut, hat man einen fehlerhaften Prozess, der durch Fehlteile, Ausfall von Mitarbeitern oder anderen Ursachen zustande kommt.