Warum Weiterbildung so wichtig ist


Der derzeitige Arbeitsmarkt ist geprägt von ständigen Veränderungen. Reichte es früher vollends aus, seine berufliche Primärqualifikation bei der Arbeitstätigkeit umzusetzen, sind Arbeitnehmer heute mehr denn je gefordert, ihre Qualifikation im Laufe ihres Berufslebens anzupassen und auszubauen.

Besonders die Digitalisierung verändert unser Arbeitsumfeld radikal. Sie vernichtet Arbeitsplätze, schafft aber auch neue. Es gilt, mit diesen Veränderungen Schritt zu halten. Lebenslanges Lernen wird vom freiwilligen Tun zur Notwendigkeit.

Aber nicht nur die Digitalisierung erfordert die Bereitschaft für stetiges Lernen. Auch wenn Sie sich in Ihrem jetzigen Unternehmen vom qualifizierten Mitarbeiter zur Fach- oder Führungskraft weiterentwickeln wollen oder in neuen Berufsfeldern Fuß fassen möchten, funktioniert das nur mit qualifizierter Weiterbildung. Auch bei einer längeren Arbeitslosigkeit oder Elternzeit empfiehlt es sich, durch Fort- und Weiterbildung am Ball zu bleiben.

Weiterbildung – Win-Win-Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Von einer guten Weiterbildung profitieren sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber. Immer mehr Arbeitgeber haben die Zeichen der Zeit erkannt und bieten ihren Mitarbeitern entsprechende Möglichkeiten an. Doch Weiterbildung ist kein Selbstzweck und sollte nicht planlos erfolgen. Der Grund muss klar definiert sein, bevor die Maßnahme organisiert wird. Weiterbildungsinteressierte sollten sich immer die folgenden Fragen stellen:

  • Wo will ich (beruflich) hin, was will ich erreichen?
  • Welche Qualifikationen und Kompetenzen sind hierfür erforderlich?
  • Wie und wo kann ich mir diese aneignen?
  • Welche Möglichkeiten der Finanzierung gibt es (Eigenfinanzierung, Kostenübernahme durch Arbeitgeber, staatliche Förderungen, …)?

Auch auf der Arbeitgeberseite muss klar sein, welchen Zweck die Weiterbildung der Mitarbeiter erfüllen soll. Denn die primären Ziele für Weiterbildungsmaßnahmen im Unternehmen können unterschiedlicher Natur sein – angefangen bei der Gewinnung von Fachkräften aus den eigenen Reihen bis hin zur Mitarbeiterbindung. Unternehmen, die in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren, steigern aber nicht nur deren Leistung, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des eigenen Unternehmens. Denn Mitarbeiter werden im Rahmen von Schulungen über die neusten Technologien auf dem Laufenden gehalten, sie lernen neue Geschäftsabläufe kennen, tauschen sich mit Kollegen aus und geben so das erworbene Wissen an die Belegschaft weiter. – Das hat positiven Einfluss sowohl auf die Produktivität im Unternehmen als auch auf die Kundenzufriedenheit.

Zudem steigert ein Unternehmen mit einem umfangreichen Weiterbildungsangebot auch seine Attraktivität als Arbeitgeber. Je besser das Unternehmensimage als Arbeitgeber ist, desto leichter gelingt der Rekrutierungsprozess. – In Zeiten des Fachkräftemangels eine nicht zu unterschätzende Komponente.

Fakt ist, eine Investition in Wissen ist stets eine gute Anlage. Nichtsdestotrotz fehlen häufig die finanziellen Mittel. Doch glücklicherweise gibt es diverse Fördertöpfe für Wissenshungrige. Auch das Anfang 2019 in Kraft getretene Qualifizierungschancengesetz der Bundesregierung ermöglicht Zuschüsse, sofern die Fördervoraussetzungen erfüllt sind.

Wir verstehen uns als Impulsgeber, Problemlöser und Unterstützer in der Wissensvermittlung. Mit unserem Seminar- und Ausbildungsangebot in den Bereichen Qualitätsmanagement, Risikomanagement, Prozessoptimierung und Innovationsmanagement schaffen wir Nachhaltigkeit durch moderne zukunftweisende Qualifizierung. Unsere Mission: Wissen in Handlungskompetenz wandeln!